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Zusammenfassung

Web Analytics-Systeme können erste Hinweise auf die Usability einer Website liefern. Dabei kann der Einfluss der Usability nicht immer eindeutig von dem anderer Faktoren unterschieden werden. Weiterführende Methoden helfen jedoch bei der Eingrenzung der möglichen Ursachen.

Informationen zu Herkunftsländern und Sprachen der Nutzer, zu den genutzten Inhalten und den technischen Einstellungen können dazu dienen, die reale Nutzergruppe mit der Zielgruppe zu vergleichen. Dies ist wichtig, um das Angebot bestmöglich an die Ansprüche der wirklichen Nutzer anzupassen. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, die Nutzer und ihre Ziele und Bedürfnisse auf der Website besser kennen zu lernen. Verwendete Suchbegriffe (sowohl externe, als auch interne), Referrer und die aufgerufenen Inhalte können hier Antworten geben.

Wie erfolgreich die Website ist, lässt sich zumindest teilweise von den Entwicklungen verschiedener Metriken ablesen. Hier spielen die Anzahl der Direktzugriffe, die wiederkehrenden Besucher (Return Visitors) und Gesamtbesucherzahl eine Rolle.

Web Analytics-Systeme können ebenfalls dabei helfen, Schwachstellen der Website aufzudecken. Bei den genutzten Inhalten sollten Fehlerseiten möglichst selten auftauchen und wichtige Seiten keine hohen Absprungs- bzw. Ausstiegsraten aufweisen. Mit Hilfe der Informationen zu den technischen Einstellungen der Nutzer lässt sich auch überprüfen, ob die Website korrekt dargestellt wird. Durch die Entwicklung von Konversionsraten lassen sich Hinweise darauf sammeln, ob es der Website gelingt, Besucher von bestimmten Aktionen zu überzeugen.

Quellen:

Hassler, Marco (2009): Web Analytics: Metriken auswerten, Besucherverhalten verstehen, Website optimieren. Heidelberg: mitp

Kaushik, Avinash (2007): Web Analytics: An hour a day. Indianapolis, Indiana: Wiley Publishing Inc.

Jürgens, J.; Mandl, T.; Womser-Hacker, C. (2010): Das Potenzial von Web Analytics für Usability-Evaluierungen. In: Ziegler, J. & Schmidt, A. (Hrsg.): Mensch & Computer 2010 München: Oldenbourg Verlag, 2010, S. 261-270.


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